{"id":1127,"date":"2016-06-09T20:02:00","date_gmt":"2016-06-09T12:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/?p=1127"},"modified":"2016-06-10T10:30:23","modified_gmt":"2016-06-10T02:30:23","slug":"hongkong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/2016\/hongkong\/","title":{"rendered":"Hongkong"},"content":{"rendered":"<p>Da Jule ihrer geregelten Arbeit nachgeht, braucht sie ein neues Visum.<br \/>\nViele Ausl\u00e4nder, die in China arbeiten, haben ein Business-Visum, dass multiple Einreisen erlaubt, aber immer nur 30 Tage Aufenthalt im Land. Um erneute 30 Tage zu erhalten, muss man China verlassen und neu einreisen. Die g\u00fcnstigste Methode ist es, daf\u00fcr nach Hongkong zu reisen. Man kommt relativ billig hin und braucht f\u00fcr Hongkong selbst zur Einreise zumindest als Deutscher kein Visum.<br \/>\nDennoch ist diese Methode nat\u00fcrlich recht m\u00fchsam, weshalb Jule ja ihre Residency anstrebt. Aber auch um die Art der Aufenthaltserlaubnis zu wechseln muss man das Land verlassen. So kam Jule zu ihrer Hongkong-Reise, und da ich da auch noch nie war, fuhr ich gleich mit.<br \/>\nSo ein Residence Permit ausstellen zu lassen dauert mindestens 4 Werktage. Also planten wir zwei private Wochenenden und f\u00fcr Jule die Woche dazwischen zum Warten aufs Visum ein.<br \/>\nIch fuhr w\u00e4hrend der Woche mit der F\u00e4hre zu Kundenbesuchen ins benachbarte Guangzhou und nach Shenzhen, das \u00fcber Nahverkehr auch mit Hongkong verbunden ist.<br \/>\nWas macht man also an zwei Wochenenden in Hongkong:<br \/>\nNat\u00fcrlich zun\u00e4chst mal die Stadt erkunden mit ihrer beeindruckenden Skyline. Dann die Umgebung entdecken, denn Hongkong besteht aus vielen Inseln und direkt hinter der Stadt geht es in die Berge, wo man unber\u00fchrt wirkende Natur mit Wanderwegen und Str\u00e4nden finden kann. Und zu guter Letzt Shoppen (aber das haben wir weniger extensiv betrieben ;))<\/p>\n<p>Hongkong ist sehr interessant, wenn man das chinesische Festland kennt. Wir haben festgestellt, dass Hongkong ziemlich genau so ist, wie man sich China aus der Ferne vorstellt: Exotisch, asiatisch, gleichzeitig verfallen und hochmodern. Selbst die Sprache (Kantonesisch) h\u00f6rt sich chinesischer an als das Hochchinesisch, das man in Peking spricht. Das Nahverkehrsnetz ist stark von Gro\u00dfbritanniens Einfluss gepr\u00e4gt. Es gibt neben der Metro und Doppeldeckerbussen auch eine antiquierte doppelst\u00f6ckige Tram, die durch die Stra\u00dfen zuckelt. Da man w\u00e4hrend der Fahrt von oben eine super Aussicht hat, war diese sogenannte &#8222;Ding-Ding&#8220; Lasses bevorzugtes Verkehrsmittel.<\/p>\n<div id=\"attachment_1202\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_7638.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1202\" class=\"wp-image-1202\" src=\"https:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_7638-300x200.jpg\" alt=\"Lasse in der Dingding\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_7638-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_7638-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_7638-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_7638-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_7638-624x416.jpg 624w, https:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_7638.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1202\" class=\"wp-caption-text\">Lasse in der Dingding<\/p><\/div>\n<p>Am ersten Wochenende fuhren wir in das kleine Fischerdorf &#8222;Tai-O&#8220;. Hier stehen die H\u00e4user alle auf Stelzen, die Stra\u00dfen sind Wasserstra\u00dfen und die Bewohner fahren darauf mit ihren Booten, wie anderswo mit dem Auto.<br \/>\nAm zweiten Tag waren wir in Kowloon, hier stand fr\u00fcher die ber\u00fchmte &#8222;Walled City&#8220;, die leider 1994 abgerissen wurde. Eine beeindruckende Bilderserie zu diesem ehemaligen Moloch, wo 33.000 Menschen auf 0.027km\u00b2 lebten, findet sich bei <a href=\"http:\/\/www.greggirard.com\/work\/kowloon-walled-city-(book)-13\">Greg Girard<\/a>.<\/p>\n<p>Am\u00a0zweiten Wochenende war endlich sch\u00f6nes Wetter und wir nutzten die Zeit f\u00fcr eine ausf\u00fchrliche Wanderung im Hinterland. Auf schmalen Pfaden ging es bergauf, und oben angekommen konnten wir den Gleitschirmfliegern beim Starten zusehen, die beliebig lange im Aufwind fliegen konnten. Lasse kletterte den ganzen Tag durch den Dschungel querfeldein alles alleine hoch und runter.<\/p>\n<p>Am letzten Tag nutzten wir die M\u00f6glichkeit, unser Gep\u00e4ck am Hauptbahnhof schon f\u00fcr den Flug einzuchecken und fuhren auf den Gipfel der Hauptinsel, von dem man einen tollen Ausblick \u00fcber die Stadt mit ihren Wolkenkratzern hat, bevor es am Nachmittag f\u00fcr uns auch zum Flughafen und wieder zur\u00fcck nach Suzhou ging.<br \/>\nNat\u00fcrlich mit Jules neuer Aufenthaltserlaubnis im Pass.<\/p>\n<p>Hongkong Impressionen:<br \/>\nngg_shortcode_0_placeholder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da Jule ihrer geregelten Arbeit nachgeht, braucht sie ein neues Visum. Viele Ausl\u00e4nder, die in China arbeiten, haben ein Business-Visum, dass multiple Einreisen erlaubt, aber immer nur 30 Tage Aufenthalt im Land. Um erneute 30 Tage zu erhalten, muss man China verlassen und neu einreisen. 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