{"id":499,"date":"2015-06-01T14:37:46","date_gmt":"2015-06-01T06:37:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/?p=499"},"modified":"2015-06-01T14:37:46","modified_gmt":"2015-06-01T06:37:46","slug":"wir-pfluecken-chinesischen-tee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.egika.de\/drachenexpress\/2015\/wir-pfluecken-chinesischen-tee\/","title":{"rendered":"Wir pfl\u00fccken chinesischen Tee"},"content":{"rendered":"<p>Aktuell h\u00e4ngen wir ein bisschen hinterher, was Berichte \u00fcber unsere Aktivit\u00e4ten angeht.<br \/>\nDie Reihenfolge der Ver\u00f6ffentlichung hier auf unserem Blog h\u00e4ngt ein bisschen davon ab, wann ich dazu komme, die Fotos zu bearbeiten. Aus diesem Grund ger\u00e4t die Reihenfolge hier etwas durcheinander, denn wir waren schon vor unserem Zelt-Ausflug auf den Tai See dort. Und zwar zum Teepfl\u00fccken auf einer der vielen Plantagen.<br \/>\nDer Chinesische Bilouchun-Tee ist eine Sorte, die nur in einem kurzen Zeitraum im Fr\u00fchling gepfl\u00fcckt werden kann. Man sammelt n\u00e4mlich die kleinen Bl\u00e4tter der frisch aus den Knospen entstandenen Triebe (s. Fotos). Der Aufwand pro kg Tee ist entsprechend hoch und der Tee damit auch vergleichsweise wertvoll und teuer (ca. 1RMB pro Gramm &#8211; also 100g etwa 14,-\u20ac).<br \/>\nDer Ausflug war von einer Sprachschule in Suzhou organisiert worden und so fuhren wir an einem Wochenende mit einem kleinen Bus und einer Gruppe anderer Westler zum Tai See. Dort bekamen\u00a0wir ein K\u00f6rbchen umgeh\u00e4ngt und dann\u00a0ging es unter fachkundiger Anleitung einer lokalen Familie in deren Plantage. Uns wurde gezeigt, welche Bl\u00e4ttchen man pfl\u00fccken musste. Und wenn man darin keine \u00dcbung hat, dann hat man nach einem Vormittag zu dritt gerade mal eine Handbreit Tee im K\u00f6rbchen. Die Einheimischen, die wir unterwegs trafen, waren ca. 10mal so produktiv wie wir&#8230;<\/p>\n<p>Teepfl\u00fccken hat auch etwas meditatives, wenn man so zwischen den Str\u00e4uchern am Hang umherstreift und nach den begehrten frischen Trieben greift.<br \/>\nGegen Mittag schmissen alle mitgereisten Pfl\u00fccker ihren Ertrag zusammen und der Tee wurde ger\u00f6stet: Unter kontrollierter Hitze in einem gro\u00dfen Wok mit der Hand so lange gewendet und gerollt, bis die Feuchtigkeit verdampft und der Tee zu nur noch einem k\u00fcmmerlichen Rest der urspr\u00fcnglich recht ansehnlichen Menge zusammengeschrumpft war.<br \/>\nIm Haus der Familie gab es dann noch\u00a0Mittagessen (sehr chinesische Hausmannskost&#8230;) und Wasserspiele f\u00fcr die Kleinen.<br \/>\nNach der St\u00e4rkung (je nachdem, wie viel man davon runterbekam), machten wir uns auch schon wieder auf den R\u00fcckweg. Mit der Idee im Kopf, dass man hier auf die Insel gerne noch mal einen Ausflug machen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der Bilouchun Tee schmeckt uns beiden \u00fcbrigens nicht so besonders gut. Er hat so einen leicht muffigen Beigeschmack&#8230; Da ist der Schwarztee (hei\u00dft auf chinesisch: &#8222;Roter Tee&#8220;), den die Familie eines meiner Kollegen anpflanzt, doch deutlich besser \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Hier wie immer ein paar Fotos:<br \/>\nngg_shortcode_0_placeholder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuell h\u00e4ngen wir ein bisschen hinterher, was Berichte \u00fcber unsere Aktivit\u00e4ten angeht. Die Reihenfolge der Ver\u00f6ffentlichung hier auf unserem Blog h\u00e4ngt ein bisschen davon ab, wann ich dazu komme, die Fotos zu bearbeiten. Aus diesem Grund ger\u00e4t die Reihenfolge hier etwas durcheinander, denn wir waren schon vor unserem Zelt-Ausflug auf den Tai See dort. 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